Aktuelles

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Veranstaltung für ehrenamtliche Betreuer und Interessierte

Zusammen mit dem AWO Betreuungsverein bietet der Betreuungsverein der Diakonie am 04. November 2021 ab 18:30 Uhr ein Informationsabend zum Thema Schwerbehindertenrecht an. Referentin ist Frau Dr. Jensen, stellvertretende Amtsleiterin des Gesundheitsamtes Paderborn. Frau Dr. Jensen stellt vom Antragsverfahren bis hin zu den Merkzeichen alles Wissenswerte zum Thema Schwerbehindertenrecht vor.

Veranstaltungsort: AWO Mehrgenerationenhaus, Leostr. 45, 33098 Paderborn

Aus organisatorischen Gründen ist eine Anmeldung unter der Rufnummer 0 52 51/ 50 02-37 oder 0 52 51/50 02-39 oder per Mail: menne@btv-diakonie-pb.de zwingend erforderlich.

Es gilt die 3 G-Regelung!


Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts

Der Bundesrat am am 26.03.2021 der vom Bundestag am 05.03.2021 beschlossenen Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts zugestimmt.

Das Gesetz wird am 01.01.2023 in Kraft treten.

Der Mensch im Mittelpunkt

Beim Vormundschaftsrecht soll künftig die zu betreuende Person im Mittelpunkt stehen. Die Erziehungsverantwortung des Vormunds tritt mehr in den Vordergrund. Rechte der Pflegepersonen werden gestärkt und die Vergütung der Vormundschaftsvereine wir eingeführt.

Das Betreuungsrecht

Die Selbstbestimmung der Betreuten wird gestärkt. Die Wünsche des Betreuten sind der zentrale Maßstab. Die betroffenen Personen sollen über sämtliche Stadien des Betreuungsverfahrens besser infomiert und involviert werden.

Betreuungsvereine werden gestärkt

Die Reform enthält eine Neuregelung zur Anerkennung, der Aufgaben und finanzieller Ausstattung der Betreuungsvereine. Die Begleitung und Unterstützung von ehrenamtlichen Betreuern wird gestärkt und eine öffentliche Förderung durch Länder und Kommunen wird sichergestellt.

Eheleute können sich befristet vertreten

Bisher wird eine Vorsorgevollmacht oder Betreuungsverfügung benötigt. Mit der Neuregelung sollen Ehegatten sich befristet auf 6 Monate im Rahmen der Gesundheitssorge gegenseitig vertreten können, wenn ein Ehegatte aufgrund von Bewusslosigkeit oder einer Krankheit vorübergehend dazu nicht in der Lage ist.

Einzelheiten erfahren Sie hier:

Synopse


Presseinformation

Diakonie, Betreuungsverein und Kirchenkreis rufen zu Spenden auf.

Hilfe für die Opfer der Hochwasserkatastrophe!!!

Kreis Paderborn/Kreis Höxter. Sturzregen und Überschwemmung haben an verschiedenen Orten in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz viele Leben gefordert, Menschen obdachlos gemacht und Existenzen zerstört. Die Folgen, die das Unwetter angerichtet hat, sind verheerend. Mehr als 150 Menschen haben bislang ihr Leben verloren, Hunderte gelten noch als vermisst. Zahlreiche Familien stehen vor dem Nichts. Die Bilder der letzten Tage haben viele schwer erschüttert. Autos weggespült, ganze Dörfer zerstört, Menschen, die alles verloren haben.

„Die von dieser Katastrophe schwer betroffenen Menschen brauchen jetzt unsere Solidarität“, sagt Vanessa Kamphemann (Vorstand/Geschäftsführung Diakonie).

Die Diakonie Paderborn-Höxter e.V., der Betreuungsverein der Diakonie im Kirchenkreis Paderborn und der Evangelische Kirchenkreis Paderborn unterstützen einen gemeinsamen Spendenaufruf der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, der Evangelischen Kirche von Westfalen, der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Lippischen Landeskirche. Diese haben ein gemeinsames Spendenkonto eingerichtet. Diese Spenden, die über die Diakonie gesammelt werden, sind für Soforthilfen bestimmt.

„Wir sind bestürzt, über das Ausmaß dieser Hochwasserkatastrophe. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl in dieser Ausnahmesituation gelten allen Betroffenen und ihren Angehörigen sowie auch den Rettungskräften, die direkt und indirekt betroffen sind“, sagen Sylke Menne (Geschäftsführerin Betreuungsverein) und Diakoniepfarrerin Elke Hansmann.

„Alle Helfenden vor Ort leisten einen bewundernswerten Einsatz und verdienen unseren Respekt und Dank. Aber auch wir können helfen und dazu beitragen, dass die Betroffenen wieder etwas Hoffnung und Mut fassen können“, ergänzt der stellv. Synodalassessor Claus-Jürgen Reihs (Kirchenkreis).

Aus christlicher Verbundenheit und Solidarität bitten wir gemeinsam um Spenden. Jeder Beitrag (und sei er noch so klein) hilft erste Notlagen zu lindern.

Spendenkonto

Per Überweisung:

Empfänger: Diakonisches Werk Rheinland-Westfalen-Lippe e.V. – Diakonie RWL

IBAN: DE79 3506 0190 1014 1550 20

Stichwort: Hochwasser-Hilfe

Online: www.kollekte-online.de/hochwasser

oder über betterplace.org: https://www.betterplace.org/de/projects/97611-schnelle-hilfen-fuer-hochwasser-geschaedigte-in-rheinland-westfalen-lippe